Zehn Minuten landeinwärts von den Sonnenschirmen der Adria verändert sich die Welt — ganz leise. Die Küstenstraße weicht schmalen Wegen zwischen Trockensteinmauern, über Jahrhunderte von Hand aufgeschichtet, Stein auf Stein, ohne ein Gramm Mörtel. Olivenhaine und Feigenbäume treten an die Stelle von Apartments und Marinas. Dörfer wie Velika Čista — die Heimat des PRIKA Pool House — dösen in der Sonne wie vor hundert Jahren. Das ist die Zagora, das dalmatinische Hinterland: das Dalmatien, das es lange vor dem Tourismus gab — und das trotzdem nur Minuten vom Meer entfernt liegt.
Unsere Gäste kommen wegen des Pools und der Küste. Aber wenn sie uns hinterher schreiben, erzählen sie von etwas anderem: von Morgen, an denen der einzige Verkehr ein Traktor und ein freundlicher Gruß ist — und von Abenden, an denen die Zikaden das Kommando übernehmen und der Himmel mehr Sterne zeigt, als sie zu Hause je gesehen haben.
Die alten Wassermühlen: Stein, Wasser und Jahrhunderte voll Brot
An den Bächen des Hinterlands stehen seine stimmungsvollsten Denkmäler: alte steinerne Wassermühlen, teils Jahrhunderte alt, zu denen die Dörfer der Zagora einst ihr Getreide zum Mahlen brachten. Die nächste, die Kalanjeva Mlinica, ist nur 5 km vom Haus entfernt — ein perfektes Ziel für einen Morgenspaziergang oder eine gemächliche Ausfahrt, bevor die Hitze kommt. Etwas weiter liegen die Kulina Mlinica (7 km) und die Popova Mlinica (8 km), deren dicke Mauern und abgewetzte Mühlsteine noch immer am Wasser stehen, das sie einst antrieb.
Erwarten Sie keine Kassenhäuschen und keine Öffnungszeiten — genau das ist der Reiz. Es sind stille, halb vergessene Orte, an denen Sie Ihre Hand auf Stein legen können, den Generationen von Müllern glatt poliert haben, dem Wasser lauschen — und die ganze Szenerie ganz für sich allein haben. Fotografen lieben sie im tiefen Morgenlicht.
Ostrovica: eine Festung auf dem Felsen
Elf Kilometer vom Haus entfernt erhebt sich ein dramatischer Felskegel aus dem Karst, gekrönt von der Ruine der Festung Ostrovica. Im Mittelalter war sie eine der wichtigsten Burgen des kroatischen Adels — ein Sitz der mächtigen Familie Šubić, die dieses Land beherrschte und deren Geschichte sich durch die ganze Region zieht. Eine kurze, felsige Wanderung führt hinauf, und die Belohnung ist gewaltig: das gesamte Hinterland liegt Ihnen zu Füßen, von den Bergen bis zum glitzernden Streifen des Meeres.
Bribirska Glavica: das kroatische Troja
Ebenfalls 11 km entfernt liegt der Tafelberg Bribirska Glavica, eine der großen archäologischen Stätten Kroatiens — so viele Geschichtsschichten übereinander, dass Archäologen sie „das kroatische Troja" nennen. Die Liburner befestigten den Hügel in der Antike, die Römer bauten auf seinem Plateau die Stadt Varvaria, und im Mittelalter machte ihn dieselbe Šubić-Dynastie zu einem Fürstensitz. Sie wandern zwischen römischen Fundamenten, frühen Kirchen und mächtigen Wällen, mit weiten Ausblicken über die Zagora von jedem Rand des Plateaus. Dass ein solcher Ort fast menschenleer ist, sagt alles darüber, wie geheim dieses Hinterland noch immer ist.
Sv. Martin, Konobas und der Geschmack der Zagora
Nahe der Bribirska Glavica steht die kleine Steinkirche Sv. Martin (11 km) — schlicht, uralt und wunderschön; eine jener Kapellen, die das Dorfleben hier seit Jahrhunderten zusammenhalten. Und das Dorfleben ist der letzte Schatz des Hinterlands: familiengeführte Konobas (Wirtshäuser), in denen Lamm langsam unter der Eisenglocke namens Peka gegart wird, das Olivenöl aus dem Hain hinter dem Haus stammt und der Wein aus dem Weinberg am Weg. Speisekarten wechseln mit den Jahreszeiten und der Laune der Familie — machen Sie es also wie die Einheimischen: Fragen Sie uns, Ihre Gastgeber, welche Konoba gerade am besten kocht. Wir zeigen sie Ihnen gern und sagen dort Bescheid, dass Sie kommen.
Praktische Informationen
- Kalanjeva Mlinicaalte Wassermühle · 5 km
- Kulina Mlinicaalte Wassermühle · 7 km
- Popova Mlinicaalte Wassermühle · 8 km
- Festung OstrovicaRuine, kurze Wanderung · 11 km
- Bribirska Glavicaarchäologische Stätte · 11 km
- Kirche Sv. Martin11 km
- Schuhwerkfeste Schuhe für die felsigen Festungspfade
- Beste Zeitmorgens oder am späten Nachmittag in der Sommerhitze
- Unterwegsein Auto ist nötig — die Wege sind kurz, Busse fahren kaum
Wenn die Zikaden übernehmen
Die ehrliche Wahrheit über das Hinterland: Es wirkt langsam. Man kommt für eine Woche Pool und Strand — und irgendwann um Tag drei herum geht einem die Zagora unter die Haut. Der Duft von Salbei und warmem Stein, die Kirchenglocke über dem Tal, der Abend, an dem man von der Terrasse aufblickt und begreift, dass man die Milchstraße sieht. Keine Lichtverschmutzung, kein Lärm — nur Dalmatien, wie es immer war. Das ist es, woran sich unsere Gäste am längsten erinnern, und das kann man in keinem Resort buchen.
Und wenn Sie Abwechslung möchten, ist alles nah: Die Straße durchs Hinterland führt geradewegs weiter zu den Wasserfällen des Nationalparks Krka, die Strände von Vodice sind 15 Minuten entfernt, das UNESCO-Städtchen Šibenik ist ein perfekter Tagesausflug, und von Vodice legen täglich Boote zu den Kornaten-Inseln ab. Tagsüber Küste, abends Zagora — das Beste aus beiden Dalmatien.
